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FAQ'S


1. Füllmengeneinstellung
Der Schlafkomfort des Menschen in einem Wasserbett hängt in erster Linie von der fachmännischen Einstellung der Füllmenge ab. Denn nur, wenn die Wirbelsäule gerade liegt, treten keine Verspannungen auf. Beim Erstaufbau als frischer Wasserbettnutzer ist das meist schwer zu beurteilen. Probleme, die bei einem falsch befüllten Wasserkern auftreten, sind folgende:  

Der Hängematteneffekt
An der Stellung der Wirbelsäule ist zu erkennen, dass der Körper durchhängt, wie in einer Hängematte. Nach ein paar Nächten in diesem unterfüllten Wasserbett verspürt man Verspannungen im unteren Lendenwirbelbereich. Abhilfe: Wasser einfüllen.

                                                 "Hängematteneffekt"

Der Wasserberg
Im Gegensatz zur obigen Veranschaulichung wurde der Wasserkern übermäßig gefüllt. Daraus resultieren Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Die Wirbelsäule wird nach oben gebogen und vermehrter Druck herrscht auf den Schultern. Abhilfe: Wasser ablassen.

                                                       "Wasserberg"

Das richtig befüllte Bett
Die Wirbelsäule liegt in einer geraden Lage, der Rücken wird gleichmäßig auf der Gesamtfläche unterstützt. Dies ist auf der Seitenlage ablesbar an den Dornfortsätzen der Wirbelsäule, bzw. sollte der untere Lendenwirbelbereich eine gerade Linie mit der Oberfläche der Wassermatratze geben. Ein Garant für zufriedenstellenden und vitalisierenden Schlaf!

                                                   "Die richtige Lage"


2. Pflege des Oberbezuges
Pflegehinweise sind an den Oberbezügen befestigt. Aber wie sieht es aus, wenn es um mehr als nur die reine Wäsche geht? Generell sollte der Oberbezug drei bis vier Mal im Jahr gewaschen werden. Bei dem Teddy Allergiker-Flor ist zu beachten, das dieser bis 90° C kochbar ist, aber das jede Faser im gewissen Maße angreift. Daher ist eine Wäsche von 60° C empfohlen.

Darf ich bei der Wäsche einen Weichspüler verwenden?
Davon raten wir ab. Weichspüler enthalten Silikone, die bei Bewegung über das Vinyl Geräusche (quietschen) verursachen können.

Welche Schleuderzahl darf ich einstellen?

Der Lamm- und Teddy Allergikerflor, ein hochfloriges Gewebe, sollte im niedrigsten Schleudergang geschleudert werden, um einer Knötchenbildung vorzubeugen. Die recht unempfindliche Baumwolle darf in höheren Umdrehungen geschleudert werden, trotzdem ist ratsam, nicht die höchste Schleuderzahl zu wählen.

Darf das Material in den Trockner?

Fast jeder Trockner hat das Schontrocknungsprogramm, bei welchem der Oberbezug maschinell getrocknet werden darf. Allerdings ist es ratsam, den Oberbezug geschützt in einen Bettdeckenbezug in den Trockner zu geben, damit die Zähne des Reißverschlusses nicht die heiße Trommel berühren und sich ggf. verformen.


3. Die Rotalge
Feuchtigkeit, beispielsweise durch Schwitz- oder Kondenswasserbildung, entstanden durch zu kaltes oder zu warmes Befüllen, zu geringer Temperatureinstellung der Heizung (Empfehlung zwischen 27° C und 31° C), Restwasser durch unsachgemäßen Füllvorgang oder nicht ausreichendem Lüften des Bettes. Rotalgen werden nur bei hochwertigem, nicht durchgefärbtem Vinyl sichtbar, also ein natürlich hervorgerufenes Qualitätsmerkmal für die hohe Materialreinheit der TASSO-Wasserbetten. Bei durchgefärbten Materialien (meist blau) bildet sich die Rotalge ebenfalls, kann nur nicht gesehen werden. Die Rotalge reduziert in keinem Fall die Lebenserwartung des Wasserbettes und ist gesundheitlich völlig unbedenklich!


4. Das Bett lüften – wie lange und warum?
In Zusammenhang mit der Rotalge wurde es schon angesprochen: das Wasserbett muss gelüftet werden! Während der Nacht verliert der menschliche Körper, je nach Größe, Gewicht und Geschlecht, bis zu drei Liter Feuchtigkeit. Durch eine atmungsaktive Bettdecke wird die Feuchtigkeit an die Raumluft abtransportiert, doch wo der Körper aufliegt, wird der Abtransport blockiert. Deswegen soll das Wasserbett bis zu ca. 1 Stunde gelüftet werden, d. h. die Bettdecken herunternehmen, auch vom Fußbereich, weil Männer dort kräftig schwitzen. Beim Duosystem sollten die Bettdecken nicht in die Mitte des Bettes geschoben werden, da hier doch meist Temperaturunterschiede vorkommen und dies zu einer Bildung der Rotalgen beiträgt.


5. Bettdecken – wie dick dürfen sie sein und welches Material?
Bei konventionellen Schläfern sind dicke Daunendecken auch heute noch gern gefragt. Kein Wunder, fehlt ihnen doch die wohltuende Wärme des Wassers, die den Körper schneller entspannen lässt. Die auf konventionellen Matratzen vom Körper produzierte, kostbare Wärme soll möglichst lange und möglichst gut gehalten werden. Schließlich möchte der Körper nach dem Bett-Aufwärm-Prozess auf Sparflamme schalten, sich entspannen und regenerieren.

Fortwährende Wärme steht bei den Wasserbetten für Regeneration pur und befreit von dicken, schweren Bettdecken. Atmungsaktive Materialien sorgen dafür, dass sich kein Brutkasten bildet, sondern ein wohltuendes Mikroklima den Schlafkomfort angenehm gestaltet.  Aus welchem Material die Bettdecke sein soll, richtet sich nach den individuellen Geschmäckern. Für Daunenliebhaber gibt es Kassettendecken mit eingelassenem Lochgewebe, und ob Naturhaar, Pflanzenfaser, Wildseidenfüllung, Synthetik oder Mikrofaser – die Bettdecken sollen gut isolieren und dennoch atmungsaktiv und luftdurchlässig sein. Aufgrund konstanter Wärmezuführung des Wassers ist keine Winter-, Sommer- oder Duo-Bettdecke vonnöten.

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