Tasso Wasserbetten­ » FAQ´s­ » Gewicht und Statik

DAS GEWICHT EINES TASSO WASSERBETTES

... ist für den Wohnungsbau immer zulässig, siehe baustatische Untersuchung und Gerichtsurteil unten, wo der Richter dem Vermieter und Hausbesitzer vorrechnet, daß er sich keine Sorgen machen braucht. Rechnerisch: Länge mal Breite mal Höhe des Wasserkerns - gleich Kubikdezimeter - gleich Kilo. Bei einem Softside im Schnitt ca. 250 Liter gleich Kilo pro Liegestätte auf ca. 2 Quadratmetern. Beim Hardside ca. 300.

Das entspricht pro QM ungefähr dem Gewicht von drei stillstehenden Erwachsenen. Machen Sie sich Gedanken, wenn Sie Gäste haben, die ihr Körpergewicht auch noch durch Bewegung in Schwungmasse wandeln? Das Wasserbett absorbiert dazu Schwungkräfte, etwa wie das Dotter im Ei.

Es gibt also keinen Grund zur Sorge beim Gewicht, aber auch nicht in Sachen Platzen, oder Seekrankheit. Platzen kann ein Wasserbett nicht, weil kein Druck drauf ist, und die Sicherheitswanne hält das Wasser selbst bei Messerstichen bei einander. Und Seekrank? Na ja, selbst das Baby im Arm der Mutter oder in der Wiege wird nicht seekrank sondern beruhigt und in den Schlaf geführt.


Gerichtsurteil: Wasserbett in Mietwohnung?

Gericht sprach ein Urteil aus für die Aufstellung von Wasserbetten gegen die Klage des Vermieters. Hier und da kam es gelegentlich zu Problemen zwischen Vermietern und Mietern in Sachen Aufstellung eines Wasserbettes. Bisher war kein ähnlicher Fall bekannt, der richterlich entschieden wurde. Dabei ist das Thema nicht ungewöhnlich für Neueinsteiger: Fragen wie Gewicht, ob der Vermieter gefragt werden muß, Versicherungstechnik etc...


In diesem Fall stand das Wasserbett bereits sechs Jahre in Gebrauch, bis der Vermieter zur Klage schritt. Im Vorfeld wandte sich der Wasserbettbesitzer an den westfälischen Hersteller Vontana, der sich zur Übernahme der Anwalts- und Gerichtskosten bereit erklärte, um endlich ein Exempel statuieren zu können. Das Urteil wurde am 23.12.1992 unter der Nr. 20 C 83/92 verkündet. Auszüge daraus:

Tatbestand: Die Klägerin hat vom Beklagten Abschaffung eines in der Mietwohnung aufgestellten Wasserbettes verlangt. Das Haus ist um die Jahrhundertwende erbaut worden und mit Holzbalkendecken versehen. Die Klägerin bringt vor: Bei einer Grundfläche von etwa 4,5 qm sei die sogenannte Verkehrslast mit etwa 278 kp pro qm anzusetzen. Eine derartige Verkehrslast könnten nur moderne Stahlbetondecken dauerhaft aushalten, die dafür ausgelegt seien. Decken in Altbauten - so auch hier - seien deutlich geringer ausgelegt. Die Klägerin hatte die Anträge angekündigt, den Beklagten zu verurteilen, es künftig zu unterlassen, ein Wasserbett aufzustellen, hilfsweise festzustellen, daß der Beklagte verpflichtet sei, auf eigene Kosten eine Risikoversicherung zugunsten der Klägerin abzuschließen, die die besonderen Risiken der Aufstellung eines Wasserbettes abdecke. Die Klage wurde abgewiesen die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreites zu tragen, das Urteil ist vollstreckbar.

Entscheidungsgründe: Die Klägerin hatte eine Entfernung des Wasserbettes aus der gemieteten Wohnung nicht verlangen können. Es ist nicht ersichtlich, daß die Aufstellung eines Wasserbettes nicht vertragsgemäß war. Dabei kann es dahingestellt bleiben, ob im konkreten Fall eine Verkehrslast von 278 kp pro qm oder nur bis zu 230 kp pro qm erreicht wurde, denn jedenfalls bedeutet die konstruktive Auslegung einer Decke auf eine derartige Last, daß jeder einzelne qm der gesamten Deckenfläche mit einer Last von 275 kp beaufschlagt werden müßte, um an die Grenzen der Tragfähigkeit zu kommen. Bei einer angenommenen Fläche von etwa 16 qm wären das also 4.400 kp. Dem gegenüber wäre die von der Klägerin behauptete Last des Wasserbettes 278 x 4,6 qm, also knapp 1.300 kp, ebenfalls auf die gesamte Fläche der Decke zu verteilen was bei einer angenommenen Fläche von 12 oder 13 qm ca. 100 kp pro qm bedeuten würde. Damit wäre noch ein ausreichender Spielraum für weitere Lasten durch Möbelstücke und Personen gegeben.

Etwas anderes folgt auch nicht daraus, daß das Bett über Jahr und Tag an derselben Stelle gestanden hat. Wenn die Decke überlastet gewesen wäre, dann hätten sich in dem Zeitraum seit der Aufstellung im Jahre 1986 bereits bauliche Veränderungen zeigen müssen. Nebenentscheidungen folgen aus §§ 91I, 70B Nr. 11,713 ZPO.


Baustatische Untersuchung

Es wird hier das größte Bett zugrunde gelegt. Gewichte: Wasser: 2,13 x 1,83 x 0,23 x 10,0 = 897 KP (Kilopond ist gleich Kilogramm); Rahmen: 0,40 x 7,92 x 02,02 x 6,0 = 38KP Hülle: 15 KP; 2 Personen: Vollschlank= 180KP; Zusammen: 1130KP. Dieses Bett bedeckt eine Fläche von (2,13 + 0,04) x (1,83 + 0,04) = 4,06qm. Ein normales Wohnhaus ist mit einer Verkehrslast von 150 KP/qm gerechnet, die meisten Häuser noch zusätzlich mit einer durchgehenden Flächenlast für das Aufstellen von leichten Raumtrennwänden in Höhe von 125 KP/qm beaufschlagt, d.h., die Verkehrslast ist mit 150 + 125 = 275 KP/qm gerechnet.

Sollte man in so einem Gebäude wohnen, kann man hier das Lesen einstellen und sich beruhigt auf das Wasserbett legen, denn Gewicht geteilt durch Fläche 1130: 4,06 = 278 KP/qm entspricht fast genau der berechneten Bodenbelastung. Sollte man wegen der 3kg Überbelastung (278_275) Sorgen haben oder ist man sich nicht sicher, ob der Trennwandzuschlag bei der damaligen Berechnung berücksichtigt wurde, muß man weiterlesen. In der DIN 1055, Blatt 3, Absatz 5, steht sinngemäß: "Geräte wie Tresore, Nachtspeicherheizungen etc. (Wasserbetten gab es bei Einführung dieser DIN 1963 noch nicht), können die Decke mit 300 KP Belasten." Wenn jemand jetzt seine zulässigen Deckenlasten im Bettenbereich zusammenaddiert, kommt man auf 4,06 x 1,50 + 3,0 = 9,09 KN (909 KP).Bei weiteren Überlegungen muß man generell etwas über das Norm-Wesen beachten: Normen stellen immer eine allgemeine Richtlinie dar, die ohne nähere Ortskenntnisse oder Berücksichtigung besonderer Umstände eingesetzt werden kann.

Im Falle des Wasserbettes (es steht in der Regel im Schlafzimmer) können wir berücksichtigen, daß das Bett an mindestens 3 Seiten einen Zugang von ca.50 cm Breite hat (zusammen ca.3,5 qm), der unbelastet bleibt und so die Decke entlastet, und daß die schweren Schlafzimmerschränke meistens an der Wand stehen und ihr Gewicht direkt ans Mauerwerk abgeben. Außerdem ist die Durchschnittslast eines Schlafzimmers meistens viel kleiner als rechnerisch zulässig. Ein 15 qm - Zimmer ist auf 15 x 150 = 2250 KP/qm gerechnet. Dies entspricht dem Gewicht von 2 größeren Mittelklasse-Autos.

Rolf Gartzmann, Bauingenieur, März 1985 


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