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Misshandlungen durch falsche Matratzen

Wasserbetten-Kenner bezeichnen die „Helmtherapie“ für Kleinkinder mit Kopfverformungen durch dauerhafte Rückenlage auf unflexiblen Matratzen als Baby-Misshandlungen. 

Tatsächlich mutet das an, wie Folterungen im frühen Mittelalter. Kaum zu glauben, und ein Elternteil musste sich sogar übergeben, als er von diesen unglaublichen Methoden erfuhr.

Kleinkinder sollen ausschließlich auf dem Rücken schlafen, um SIDs, den plötzlichen Kindstod zu vermeiden. Im Gegensatz zu den 70ern, wo die Kleinen auf dem Bauch schlafen sollten, und sogar Kinderwagen mit Fenster dazu entwickelt wurden, sollen die Babys nun ausschließlich auf dem Rücken schlafen. Grund: in den ausgeprägten Bauchlagezeiten damals, um die Muskulatur zu stärken, kam es zum plötzlichen Kindstod, meist durch Ersticken in den Kissen auf zu harten Matratzen. Nun heißt es entgegengesetzt, um die Gefahr zu bannen, nur noch auf dem Rücken liegen lassen. Was passiert? Der Kopf verformt sich zum Plattkopf, besonders auch, weil man zu harte Matratzen wählt.
Wasserbetten predigen mittlerweile seit Generationen: Aus Wasser geboren - auf Wasser gebettet, hart wie Stein und weich wie eine Wolke. In der Bauchlage kann die Wassermatratze auch unter Kopf und Kissen genügend nachgeben, in den Seitenlagen sinkt die Schulter ein, so dass die Wirbelsäule sich gerade entwickeln kann und Verformungen vermieden werden, und in der Rückenlage kann sich die Wirbelsäule ebenfalls perfekt formgerecht entwicklen und „ganz nebenbei“ auch die ideale Kopfform, weil eben keine Drücke von unten entstehen! Der Körper wird in jeder Lage absolut gleichmäßig getragen und unterstützt.

„Ich hatte ja keine Ahnung, noch nie davon gehört“, berichtete die junge Mutter, die gerade ihr zweites Baby aus dieser teuren, quälenden und aufwendigen Behandlung abholte. Welche Eltern werden nicht zutiefst erschüttert vor der Sorge um den plötzlichen Kindstod, und folgen allen gegeben Ratschlägen. Nur wenn die Ratschläge ungenügend und quasi „Misshandlungen“ gleich kommen, wer kann da helfen. Schwierig, wenn man sich nicht informiert, oder zufällig jemanden kennt, der Erfahrungen mit Wasserbetten hat.
In der Presse fanden wir folgenden Beitrag zu diesem Thema, was wohl gar nicht so neu und selten ist:
Zeigt der Kopf eines Säuglings auch nach einigen Lebensmonaten noch eine Verformung, erschreckt das viele Eltern sehr. Immer mehr Babys haben durch das Schlafen auf dem Rücken eine sogenannte Schädelasymmetrie. Oft wird eine Helmtherapie empfohlen, die ist jedoch teuer und wird von den Krankenkassen oft nicht bezahlt. Der Irrtum, dass Verformungen nur im ersten Lebensjahr zu korrigieren sind, ist weit verbreitet.
Mithilfe von Physiotherapie und Manualmedizin können sich die meisten Asymmetrien noch bis zum Ende des Schädelwachstums, also bis Schuleintritt, normalisieren. Zudem behandelt der Helm oft nur ein Symptom, nicht aber die Ursache. „Häufig liegen Blockierungen der Halswirbel oder umfeldbedingte, einseitige Haltungen vor, die zu einer Schädelasymmetrie führen“, sagt Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e.V.
Nach einer Behandlung verschwindet die Verformung nach und nach. Die Eigenaktivität des Babys wird vor allem in der Bauchlage gefördert. Ist ein Säugling ständig unruhig, schreit nächtelang und es treten beim Stillen Probleme aus, kann dies auf eine Kopfgelenkblockierung mit Schädelasymmetrie hinweisen. Meist ist eine Verformung des kleinen Köpfchens nicht die Krankheit, sondern lediglich Symptom für eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung der oberen Halswirbelsäule. (Anmerkung: oder einer unmenschlichen Matratze)

Ist die Funktion der Kopfgelenke gestört, nimmt das Baby automatisch eine Schonhaltung ein, dreht sich nur auf eine Seite und löst so die Asymmetrie aus. Wichtig ist also die Ursache zu behandeln. Lediglich bei sehr starken Deformitäten kann – auch im Hinblick auf die Ästhetik – eine anschließende Helmtherapie im Einzelfall sinnvoll sein. Hierbei trägt der Säugling 23 Stunden täglich mehrere Monate eine Kopforthese, die das Schädelwachstum lenkt.
Da es bisher keinen Nachweis gibt, dass die passive Formung des Helmes ebenso wirksam ist wie die aktive, physiotherapeutische Behandlung, übernehmen die Krankenkassen die Kosten von rund 2.500 Euro oft nicht. Physiotherapie setzt bei den Ursachen an und unterstützt die Selbstkorrektur der Schädelasymmetrie. Je nach Ursache kann zusätzlich auch eine manualmedizinische Behandlung nötig sein, um Blockierungen zu lösen und verspannte Muskulatur zu entspannen. Wichtig ist, die Eigenaktivität des Babys zu fördern, da sie positive Auswirkungen auf die Asymmetrie hat.
Physiotherapeuten schulen die Eltern im richtigen Handling, z. B. wie sie beim Wickeln, Anziehen, Füttern und Tragen fördernde Impulse einbinden können. So geben unterschiedliche Tragemöglichkeiten dem Baby wichtige Reize zur Rotation des Kopfes und zu Stützaktivitäten. Zudem kann das Baby auch auf bewegungsfördernde Weise hochgenommen werden. „Die beste Unterstützung, die Eltern ihren Babys geben können, ist eine aktive Bewegung in der Bauchlage zu fördern“, so Ute Repschläger. „Da sie zum Schlafen nicht mehr empfohlen wird, sollte sie in der Wachzeit praktiziert werden, um z.B. Nacken- und Rumpfmuskulatur zu aktivieren.“
Grundsätzlich gilt: Auf dem Rücken schlafen und auf dem Bauch spielen. Liegt das Baby fast nur auf dem Rücken, kann es zu einer lagebedingten Asymmetrie mit Abflachung des Hinterkopfes kommen. Zur Beruhigung: Die Abplattung hat keine nachweisbare Auswirkung auf die intellektuell-kognitive Entwicklung eines Kindes. Therapeutisch sollte man im Sinne des Kindes vorgehen: Interdisziplinär arbeiten und alle Therapiemöglichkeiten abwägen. Bewährt haben sich frühe physiotherapeutische Behandlungen unterstützt von aktiven Maßnahmen der Eltern, oder besser sofort Tasso Baby Wasserbett!

 

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