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SCHNARCHEN und Wasserbetten


Schnarchen kann lebensgefährlich sein, aber erzeugt auch im Alltag häufig soziale Probleme ungeahnten Ausmaßes.

 

Ein gutes Wasserbett kann Schnarchen ganz erheblich reduzieren allein durch die Angewöhnung der stabilen Seitenlage im Schlaf. Weil die Körperlage wegen des druckfreien Liegens auf Wasserbetten nicht zwangsläufig gewechselt werden muß kann der Kopf also seitlich, mit dem Mund etwas nach unten liegen, so wie bei der stabilen Seitenlage in der Ersten Hilfe gelernt, und das Gaumensegel fällt nicht in den Atemluftstrom im Rachen.  Das funktioniert bei normalen Menschen häufig gut. Daneben gibt es aber unzählige Probleme individueller Art wie Luftwege-Verengungen etc..  Auch „nur kosmetisches“ Schnarchen kann Familien zerstören, aber auch tödlich sein durch Atemstillstand - Apnoe. Dies wurde zu einem riesengroßen Geschäft durch den Verkauf lebenslang zu tragender Atemmasken, und fast sämtliche Schlaflabore begrenzen sich mittlerweile auf dieses Thema. Dabei stören diese Luftdruckmasken nicht nur die Regeneration im Schlaf, sondern häufig auch das Familienleben. Also ein Thema dessen sich jeder Schlafberater annehmen sollte. Auch beim googlen gibt es zahlreiche medizinische  Therapie-Angebote. Hier ist eins von Dr. Aschmann.

 

 


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Hilfe bei Schnarchen und Schlafapnoe


Keine Operation im herkömmlichen Sinne, bei der das Gewebe radikal geschnitten wird, sondern eine schonende Behandlungskombination des individuellen Verengungsmusters jedes Patienten. Wesentlicher Bestandteil der Therapie ist die Multi-Faktor-Diagnostik. Denn in der Regel sind schlafbezogene Atemstörungen (SBAS) wie Schnarchen oder Schlafapnoe nicht auf eine Ursache zurückzuführen, sondern können eine ganze Reihe von Ursachen haben, die teilweise ineinandergreifen.

Grundstein der Behandlung: die Voruntersuchung
Anfang und Grundstein der Therapie bildet die Erst- bzw. Voruntersuchung. Diese findet in Düsseldorf oder an einem der Termine in einer Großstadt in der Nähe (Terminanfrage) statt und wird prinzipiell durch Schnarchexperten vorgenommen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der „Faktor Mensch“. Denn Schnarchen ist ein sehr persönliches Problem. Das erste Treffen legt die Basis für das notwendige Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und dem behandelnden Arzt.

Die Behandlung: minimalinvasiv und schonend
Kern der Therapie, wenn auch nicht das einzige Element, ist die Behandlung mittels Radiofrequenzverfahren. Vereinfacht gesagt werden hierbei auf schonende, minimalinvasive Art und Weise die für das Schnarchen verantwortlichen Engstellen in den Atemwegen beseitigt. Der Eingriff läuft in zwei Schritten ab:

■ In der diagnostischen Vorbereitung wird der Patient in einen künstlichen Schlaf versetzt und es wird eine Videoendoskopie durchgeführt. So werden die Engpässe in den Atemwegen genauestens lokalisiert.


■ Unmittelbar danach wird die Narkose eingeleitet und die Engpässe werden mit kleinsten operativen Eingriffen beseitigt.
Aus heutiger Sicht ist dieses Vorgehen zur Beseitigung des Schnarchens das schonendste. Es entstehen nur kleine Wundareale, die schnell abheilen, und bereits eine Stunde nach der Behandlung kann die Klinik – in Begleitung – wieder verlassen werden. Einzige Nachwirkung sind erträgliche Schluckbeschwerden, die nach einigen Tagen wieder abklingen.

 

 

Das Gaumensegel (2) ist des Übels Kern.

 

Fallbeispiel einer Behandlung

Frau R. L. aus Forchheim, die unter einem mittelschweren obstruktiven Schlafapnoe-Sympton (nächtlichen Atemaussetzern) litt, vertraute sich der Therapie an. Mit ihrer Genehmigung veröffentlichen wir an dieser Stelle einige Daten zu ihrer Behandlung.

Vor der Therapie:
Frau R. L. litt an folgenden Symptomen:
■ Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom
■ Exzessive Tagesmüdigkeit
■ Behinderte Nasenatmung
■ Chronische Cephalgie (= Kopfschmerzen)
■ Venöse Insuffizienz
Im Schlaflabor wurden in der Untersuchungsnacht 24 Atemaussetzer gemessen.
 Schlaflaborbefund vor der Behandlung liegt vor.


Nach der Therapie:

Nach erfolgter Behandlung war Frau R. L. von ihrem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom befreit. Eine weitere Untersuchungsnacht im Schlaflaborbefund ergab eine Reduzierung auf 5 Atemaussetzer und eine „deutliche Befundverbesserung“.
 Schlaflaborbefund nach der Behandlung liegt vor

Der Fall zeigt eindrücklich, dass Schnarchen nicht nur ein „kosmetisches“ Problem darstellt, sondern ein schweres Gesundheitsrisiko sein kann. Mit der Behandlung konnte  die lebenslange Anwendung einer Atemmaske vermieden werden.

Ablauf und Kosten:
1. Die Anamnese – Erhebung der Vorgeschichte
2. Die medizinische Voruntersuchung
3. Die Therapie


Kosten:
Die Kosten für die Therapie richten sich nach der individuellen Ausgangssituation und der erforderlichen Behandlungsmaßnahme. Diese Kosten können nach der Voruntersuchung mitgeteilt werden. Der Preisrahmen liegt bei 600 bis 3.400 €.

Quelle: www.dr-aschmann.de

 

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