Der Körper und Stress


Ein gewaltiger Produzent von Substanzen, die das Gehirn beeinflussen, ist Stress. Stressoren, das können körperliche Belastung, Hitze, seelische Belastungen oder soziale Einflüsse - etwa Isolation - sein.

Negativer Stress ist immer gesundheitsschädlich. Kurzfristig können wir mit Stress natürlich umgehen. Kurzfristig ist es vielleicht so, dass wir uns ein bisschen niedergeschlagen fühlen. Aber langfristig sehen wir, dass die Nebenniere, eine ganz wichtige Produktionsstätte von Hormonen, immer mehr das Stresshormon Cortisol produziert. Bis dann irgendwann die Nebenniere sagt: "Wenn Du Dich die ganze Zeit weiterstresst, dann setze ich ein Signal, um dich zu schützen. Ich produziere kein Anpassungshormon Cortisol mehr." Dann haben wir ein "Burn-out". Cortisol ist wichtig. Cortisol ist unser Überlebenshormon, es gibt uns Kraft, es stellt Energie bereit. Zuviel an Cortisol zerstört jedoch. 67 % aller Frauen und 54 % aller Männer klagen über chronische Müdigkeit. 33 % der deutschen Bevölkerung - jeder Dritte - leidet unter stressbedingten Schlafstörungen. Dann sind die Cortisol-Spiegel im Blut besonders hoch. Das ist eine chronische, eine dauerhafte Situation für jeden dritten erwachsenen Deutschen. Ich habe bei meiner Arbeit die unterschiedliche Rhythmizität der Herzfrequenz erforscht. Wir wissen, dass Menschen, die sehr entspannt sind, eigentlich einen sehr unrhythmischen Herzschlag haben. Das Herz merkt, der Mann ist in Ruhe, der braucht nicht mehr Sauerstoff, der braucht nicht mehr Blut. Diesen unrhythmischen Herzschlag nennen wir: Variabilität des Herzens. Je mehr wir gestresst sind, umso deutlicher verschwindet diese Variabilität. Das kann man aufzeichnen. Bei diesen Aufzeichnungen ist festgestellt worden, dass Menschen auch während der Arbeit regelmäßig Entspannungsmomente haben können. Während der Mensch arbeitet, kann er sich "entstressen". Das ist natürlich ideal. Und auch in der Nacht entspannen viele Menschen vollkommen. Doch dann gibt es Menschen, die kommen einfach aus dem Stress nicht raus, teilweise über Monate. Es ist ganz eindeutig statistisch nachgewiesen: Wenn wir uns nachts nicht erholen können, sind wir häufiger krank.

Das bedeutet, wir müssen dafür sorgen, dass es tatsächlich zu einem Zunehmen der Variabilität und damit zu einem zunehmenden Einfluss von unseren Entspannungssystemen kommt. Die Menschen, die dauerhaft gestresst sind, produzieren keine Regenerationshormone. Denn das ist ein entweder - oder. Entweder ich produziere Cortisol oder ich produziere Testosteron. Es ist so einfach, sich das zu merken. Was hat das für Konsequenzen für das Immunsystem, wenn meine Entspannungshormone nicht mehr richtig produziert werden? Menschen müssen in der Tiefschlafphase ausreichend Wachstumshormone produzieren. Machen sie es nicht, können wir das direkt zählen an den Krankheitstagen im Jahr. Wir können es ausserdem sehen, denn dafür ist das Wachstumshormon auch verantwortlich, an der Entstehung von Falten bei Frauen, am Ausfall von Haaren bei Männern. Alle diese Sachen haben mit der Produktion von Hormonen zu tun. Wachstumshormon ist unser wichtigster Regenerator - es gibt keinen anderen. Ähnliches sehen wir bei den Testosteronwerten. Ein guter Testosteronwert ist übrigens das beste Mittel gegen die negativen Auswirkungen von Cortisol. Menschen, die sich 60 bis 80 mal pro Nacht drehen, haben 60 bis 80 mal in den paar Minuten vor der Drehung, in ihrem Körper messbar Stressstoffwechsel. Wir haben in Spanien bei Marathonläufern Übersäuerungswerte, Milchsäure gemessen; auf Tasso-Betten und auf konventionellen Schlafsystemen. Und wer hat besser abgeschnitten, besser regeneriert? Wer hat die höheren Leistungen vollbracht? Natürlich die, die auf Tasso-Betten schlafen. Sie haben niedrigere Laktat-Werte. Eindeutig klare Ergebnisse.


Multiple Chemical Sensitivity Syndrom

Qualität bedeutet aber vor allen Dingen rechnen mit einer Krankheit, die heißt: "Multiple Chemical Sensitivity Syndrom, MCSS". Dieses Krankheitsbild umfaßt vielfache Krankheitszeichen als Ergebnis von Schadstoffbelastung.

Es ist zum Beispiel die typische Lackiererkrankheit. Auch Menschen, die in Maschinenräumen von Schiffen arbeiten, also in Räumen, die relativ schlecht ventiliert sind, sind häufig davon betroffen. Zur Vermeidung von MCSS sollten wir alle Produkte in unserer direkten Umgebung auf "Entgasung", auf das Abgeben von giftigen Gasen, kontrollieren. Jetzt haben wir eine physiologische Eigenschaft, die wir so etwa acht Stunden vom Tag konsequent durchziehen und die heißt: schlafen. Und deshalb muss die Schlafstätte absolut belastungsfrei sein von allen chemischen Substanzen die die Krankheitssymptome von MCSS auslösen.

Aber wir haben uns wahrscheinlich noch nie darüber Gedanken gemacht, welcher Natur diese Veränderungen sind. Was wollen wir in aufjeden Fall in Schlafmöbel-spanplatten nicht haben? Formaldehyd! Formaldehyd ist das Schwesterchen vom Hauptabbauprodukt von Alkohol. Alkohol wird abgebaut zu Acetaldehyd. Es hat in etwa die gleichen Auswirkungen wie Formaldehyd. Acetaldehyd macht uns betrunken, lässt uns torkeln. Was passiert bei Menschen, die ständig Acetaldehyd ausgesetzt sind? Sie leiden irgendwann an Delirium tremens.

Formaldehyd verursacht genau das gleiche. Das bedeutet also: Es ist ein absolutes Qualitätsmerkmal, wenn man sagen kann, dass keine Schadstoffe in den verwendeten Materialien enthalten sind. Tasso ist der einzige, der das absolut bescheinigt bekommen hat: Formaldehydfrei. Es gibt nur diese eine Firma, die ein ÖKO-Siegel hat. Das heißt: Die Folien, die Auflagen und die Textilien sind alle schadstofffrei. Es gibt -zig Wasserbetten, die mit schlechten Folien, die ausgasen, arbeiten. Das heißt, die vermeintlich schlaue Idee: "Ich baue mein Podest selber", hat zur Folge, dass Menschen schleichend "Multiple Chemical Sensitivity Syndroms" erleiden. Schadstoffbelastungen der Schlafstätte verursachen 35 % aller Schlafstörungen. Jede andere Matratze ist eine verdammt schlechte Wahl, weil sie ausgast. Substanzen ausgast, die nicht gesundheitsförderlich sind. Deswegen denke ich, wenn es um Schlafqualität geht, dann sind genau diese Faktoren, die Tasso-Betten haben: Nicht nur Schadstoffklasse E1, sondern formaldehydfrei, und deshalb das ÖKO-Siegel als einzige Firma - sie sind wahnsinnig wichtig, und nicht nur als Verkaufsargumente, sondern für unsere Gesundheit. Was vor allem bei "Multiple Chemical Sensitivity Syndroms" kaputt geht, ist die Melantoninbildung. Wie sieht es dann mit der körperlichen Regeneration aus? Gibt es nicht mehr. Und deswegen geht es nicht um Wasserbetten ja - Wasserbetten nein. Das ist längst entschieden. Es geht um Tasso-Betten.

Es gibt nur diese eine Firma, die alle diese Kriterien erfüllt. Die Wissenschaft zeigt einfach: Regeneration und Stressreduzierung ist möglich, aber wir dann müssen wir in erster Linie die richtigen Bettenwahl treffen. Das Ergebnis davon ist, daß wir die Ausschöpfung der maximalen Lebensspanne fördern und zudem eine Verbesserung, eine Erhöhung der Lebensqualität erleben.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Prof. Dr. Bram van Dam