Tasso Schielke

Firmengründer und Namensgeber. Idealist und Perfektionist.

Wenn Tasso Schielke über das Wasserbett sprach, fingen seine Augen an zu leuchten. Er selbst nannte sich einen Gerne-Schläfer, betrachtete es schon fast als sein Hobby. Schlafen konnte er überall und gut.

Als er 1973 das Wasserbett in den USA kennenlernte, erkannte er sofort dessen Mehrwert. Nicht nur in puncto Schlaf, auch für weitere wichtige Prozesse, die während des schlafens im Organismus ablaufen. Schlaf = Tankstelle für Leben.
Ein Slogan, den er sich gleich hat schützen lassen.

Mit der Idee und einer amerikanischen Wassermatratze im Koffer, gekauft in Greenwich Village NYC von seinen letzten 50 US-Dollar aus der Hosentasche, entwickelte er in Deutschland nicht einfach nur ein Produkt oder ein Bett. Vielmehr entstand ein Schlaf- und Regenerationssystem in Zusammenarbeit mit der Uni Wuppertal, Medizinern und einem DesignerTeam aus Herne. Beim ersten Messeauftritt in Deutschland, 1983 auf der IMM Cologne, stand dort nicht nur ein Wasserbett, es war ein Tassobett.

Tasso Schielke sprach nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern immer offen heraus. Bei ihm wusste man, woran man war. So bewarb er sein Tassobett bereits 1983 als cadmiumfrei. Cadmium war damals ein günstiger Stabilisator in der Vinylherstellung - aber bedenklich für die Gesundheit! Also: raus damit! In den 10 Jahren Entwicklung von 1973-83 schuf Tasso Schielke eine Folie ohne giftige und bedenkliche Zusatzstoffe. Da er dies auch so bewarb, machte er sich bei Wettbewerbern unbeliebt. Ihm war das egal - er dachte nicht an Profit - er wollte ein richtig gutes und gesundes Bett!

5 Jahre Garantie auf den Wasserkern gab es direkt. Diese 5 Jahre waren purer Nervenkitzel für Tasso Schielke und seine junge Firma Vontana. Waren Produktentwicklung samt Verfahren der Hochfrequenzmolekularverschweißung so gut, dass die Wasserkerne hielten?

Wie wir heute wissen war die Sorge mehr als unbegründet, die Langlebigkeit der Wasserkerne ist unerwartet hoch. Dass erst nach 20-30 Jahren Ersatz fällig wurde, wissen eine Vielzahl von zufriedenen Endverbrauchern. Und wer seine Tasso Wassermatratze besonders gut pflegte, wurde auch mit mehr als 30 Jahren belohnt. Und selbst hier wieder der Gedanke Nachhaltigkeit, Tasso bietet eine lebenslange Nachkaufgarantie für Ersatzteile. Auch für ältere Betten, selbst wenn sich Produktionsschritte mittlerweile weiterentwickelt und verändert hatten.

So wurde das Tassobett ein nachhaltiges Premium Wasserbett mit einem dazugehörigen Service-Sorglos-Paket. Handgefertigt in Westfalen ist es das einzige Wasserbett echt made in Germany.

Geforscht wurde nicht nur für Erwachsene. Babys, die wahrlich aus einem Wasserbett geboren werden, bietet Tasso Schielke eine adäquate Schlafstätte. Auch der geliebte Vierbeiner soll nicht auf harten Fußböden liegen müssen, insbesondere wenn er älter oder gebrechlich ist. Mit dem Masterpiece entwickelte er DAS Meisterstück deutscher Wasserbetten - Handwerkskunst. Tasso wollte gute Produkte ohne Gimmicks. Keinen Firlefanz, der mehr dem Verkäufer statt dem Endverbraucher dient. Da war er konsequent und für den Markt unbequem.

Mit dem Tod von Tasso Schielke verliert das Tasso Team seine "graue Eminenz" und einen Idealisten. Unermüdlich war er im Einsatz für guten Schlaf und engagierte sich zuletzt noch mit Schlafforscher Ingo Fietze für die Deutsche Stiftung Schlaf. Seine Ehefrau Janin Marschke, selbst seit 18 Jahren im Dienste des Tassobettes, führt das Lebenswerk weiter, gemeinsam mit dem Tasso Team, eine über mehrere Jahrzehnte zusammengewachsene Firma, eher eine "Tasso Familie". Dazu zählen sich auch langjährige Tasso Partner / Fachhändler / Werksvertretungen.

Einen großen Wunsch erfüllte er sich 1995 mit seiner Ausbildung zum Privatpiloten. Er sah sich natürlich nicht als "Sportflieger", sondern nutze das Flugzeug auch geschäftlich. Die 4-sitzige Beech Bonanza, seine "Bonni", ist ein Klassiker Baujahr 1966, welche schon Heinz Rühman flog. Das Foto entstand auf dem neuen Flugplatz BER Berlin-Schönefeld.

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