Wachstumshormon als Basis für Fitness & Anti Aging


Fast unglaublich, wenn es nicht so einfach wäre: das Wachstumshormon ist ausschlaggebend, wie es der Name deutet, für die Entwicklung von Körper und Geist im weitesten Sinne. Es wird in der Tiefschlafphase produziert, aber durch konventionelle Matratzen unterbrochen weil die Druckpunkte stetes Drehen und Wenden erzwingen. Nur warmes Wasser, richtig verpackt, ist in der Lage einen Körper menschenwürdig zu tragen, um die körpereigene Regenerationshormonproduktion nicht zu gefährden und zu ruinieren.


Mit zunehmendem Alter verlieren Körperzellen ihre Empfindlichkeit gegenüber dem Zuckerhormon Insulin. So genannter „Altersdiabetes“ kann die Folge sein. Ein wichtiger Schlüssel zum Altern ist auch der Insulin-Gegenspieler, das Wachstumshormon. Es lässt Knochen und Organe von Kindern und Jugendlichen wachsen. Für Erwachsene ist es eine Art Jungbrunnen, denn es kurbelt Reparatur und Regeneration in vielen Organen und Geweben an. Der Körper bildet es nachts – allerdings mit zunehmendem Alter immer weniger. „Ein 50- bis 60-Jähriger hat nur noch etwa halb so viel Wachstumshormon wie ein 25-Jähriger, ein 70-Jähriger nur ein Viertel“. Das Jungbrunnen-Hormon wirkt praktisch auf alle Organe und Gewebe. Sinkt der Pegel im Alter, verändert sich zum Beispiel die Muskulatur, der Körper baut Eiweiß ab. Krafterzeugende Muskelfasern verschwinden zu Gunsten der energiesparsameren Ausdauerfasern. „Wenn ältere Menschen in die Knie gehen, kommen sie oft kaum noch hoch“. Männer bleiben aber etwa 20 Prozent kräftiger als Frauen – schlichtweg aus dem Grund, weil sie mehr Ausgangs-Muskelmasse haben. Auch an Knochen, Gelenken und Bändern erlahmen Reparaturprozesse. Gelenke versteifen sich, Bänder verlieren Elastizität, Knochen werden brüchiger. Weniger Wachstumshormon schaltet auch das Immunsystem auf Sparflamme: Die Zahl der Immunzellen, die Krankheitserreger in Schach halten, sinkt. Rote Blutkörperchen erneuern sich langsamer, die Sauerstoffversorgung in den Körperzellen nimmt ab. Gehirn und Nervenzellen profitieren ebenfalls von einem hohen Pegel des Wachstumshormons in Jugend und frühem Erwachsenenalter: „Es kontrolliert die Synthese fast aller Botenstoffe, mit denen Nervenzellen untereinander und mit Körperzellen kommunizieren“, erläutert Anti-Aging-Experte Prof.Dr. Bram van Dam.

Ohne den chemischen Jungbrunnen laufen Übertragungen von einer Nervenzelle zur nächsten langsamer – nachdenken, erinnern und reagieren erfolgt gemächlicher als bei jungen Menschen. Warum aber erlahmt die Produktion dieses körpereigenen Jungbrunnens? „Die Zellen in der Hypophyse, die das Wachstumshormon herstellen, altern ebenfalls“. Doch auch andere Botenstoffe beeinflussen das Anti-Aging-Hormon. So stimulieren beispielsweise das Stresshormon Adrenalin und die Sexualhormone seine Produktion. Sinkt der Einfluss dieser Botenstoffe, führt dies zu einer Abwärtsspirale.

Wachstums-Hormon auf Trab halten
Forscher haben in den vergangenen Jahren herausgefunden, welche Tricks die Produktion des Wachstumshormons ankurbelt. Wer zum Beispiel beim Essen Maß hält, hält die Produktion des Jung-Botenstoffes auf Trab. Denn Insulin, das der Körper nach einer Mahlzeit ausschüttet, hemmt die Produktion des Wachstumshormons. Naturgemäß wirkt das Anti-Aging-Hormon daher vor allem nachts, wenn der Insulinpegel sinkt. Wer spätabends viel isst, kommt daher kaum in den Genuss des Jungbrunnen-Hormons. Das so genannte „Dinner-Cancelling“ dagegen unterstützt seine Ausschüttung. Einzige Ausnahme: Ein eiweißreiches Betthupferl bringt die Produktion des Wachstumshormons ebenfalls auf Touren.

Vor allem aber ist das Bett entscheidend, weil das Wachstumshormon fast ausschließlich in den Tiefschlafphasen produziert wird. Die aber werden auf fast allen Matratzen (ausser auf guten Wasserbetten) zwangsweise unterbrochen, weil sich das Blut in den Hautgefäßen an den Druckpunkten staut (Dekubitus bei immobilen Patienten). Stetes Drehen und Wenden mit Unterbrechung der Tiefschlafphase ist die zwangsläufige Folge. Gute Wasserbetten gewährleisten Auflagedrücke unter 28mmHG (die Grenze für stau-freie Blutzirkulation), erfordern dadurch kein Drehen und Wenden und fördern entsprechend die körpereigene Wachstums-Hormonproduktion zur Zellerneuerung und Regeneration. Und das ist nur ein Vorteil guter Wasserbetten. Daneben die Vorteile durch milbenfreie und antiallergische Umgebung, Wärme zur Muskelentspannung, weg mit den Rückenschmerzen, u.v.m. . . .