Wie wir uns vergiften lassen


Wasserbetten bieten eine große Bandbreite an Schutz gegen Umweltvergiftungen. Bei hunderten von Patienten mit nachgewiesenen Umweltvergiftungen wurde festgestellt, dass im Epicutantest nach 7 Tagen zu 95% z.B. eine Amalgamallergie positiv war und zusätzlich meist die vorher identifizierte Noxe ebenfalls zu Hautreaktionen führte. Amalgam fördert demnach eine Allergie auf Umweltgifte, und man riskiert damit den Tod durch eine Autoimmunkrankheit. Weiter geht´s mit vielen anderen „Alltagsgiften“ wie z.B. in Matratzen (Latex, Formaldehyd . )

Nach längerem sicherem Expositionsstop wurden über 80% der anfangs positiven Langzeit-Allergieteste wieder negativ. Daher ist dies ein objektiver, sicherer Nachweis für einen sinnvollen Expositionsstop! Hier geht es nur um chemische Substanzen, nicht um Allergene aus der Biologie wie z.B. der Milbenkot aus konventionellen Matratzen, der sich über den Hausstaub verbreitet und zweifelsfrei zum Hauptverursacher von Allergien im biologischen Bereich zählt.

Spätfolgen der UWgifte

Umweltgifte wirken im Gegensatz zur akuten und chronischen Giftwirkung nicht nach einer Dosis-Wirkungs-Beziehung, sondern nach einer langen Latenzzeit (bis 30 Jahre) nach dem Alles oder Nichts-Gesetz, bei Kranken durch ihre allergisierende Wirkung. Allergien werden gefördert durch:

- die Vielzahl körperfremder Giftstoffe (Interaktionen),

- die häufigen kleinen Giftmengen,

- die Giftspeicherung in Organen und ständige Giftabgabe,

- durch das Einatmen direkt ins Stammhirn (Neuroallergie).

Die Palette der Alltagsgifte reicht von Amalgam über Autoemissionen, Formaldehyd, Holzgiften, Nahrungsgiften, Passivrauchen, Pestiziden, Müllverbrennungsemissionen bis zu Zahngiften. Je nach Lipidlöslichkeit reichern sich die Gifte im Gehirn, Knochen, Niere, Leber und anderen Organen an. Eingeatmet gelangen die Substanzen unverändert ins Stammhirn, in basale Hirnareale und in die Kieferknochen. Durch Stress, Gewichtsverlust und Medikamente kommt es zur pulsförmigen Freisetzung aus den Speichern. Von Quecksilber (Amalgam) und Gold wurde als ersten nachgewiesen, dass sie Autoimmunkrankheiten bei der gesunden Ratte auslösen.

Autoimmunkrankheiten

Bis zum Nachweis von weiteren ebenso wirkenden Umweltgiften muss man annehmen, dass Zahngifte und Müllverbrennungsemissionen die Hauptquellen sind für Autoimmunkrankheiten wie Rheuma, MS, Diabetes, Hepatitis, Niereninsuffizienz, Schilddrüsenerkrankungen, Muskelerkrankungen, perniziöse Anämie, Lungenerkrankungen, Psoriasis, Pemphigus, Herzerkrankungen, Unfruchtbarkeit, Motoneuronensyndrom usw. Je länger ein Mensch den Umweltgiften ausgesetzt ist, desto höher ist die Rate an Autoimmunkrankheiten. Sie liegt bei über 60-jährigen um 40% höher als bei 30-jährigen.

Allergieteste

Im Gegensatz zu akuten Vergiftungen, bei denen man das Einzelgift in Blut, Urin oder Haaren misst oder zu chronischen Vergiftungen, bei denen man die Speicherorgane auf das Gift untersucht, kann man bei reinen Umweltvergiftungen nur das Gift an der Quelle messen - wie im Staub oder dem Kaugummitest und dann die Folgen auf das Immunsystem in Form eines Langzeit-Epicutantestes oder LTT/Melisatestes im Blut zur Erkennung einer Spätallergie vom Typ IV zu bestimmen.

Umweltkrankheiten: Autoimmunkrankheiten – Zivilisationskrankheiten

Addison, Alveolitis, Anämie, hämolytische Anämie, perniziöse Augen, Sjögren-Syndrom, Augenerkrankung, sympathische Basedow –Schilddrüsenüberfunktion, Churg-Strauß-Syndrom, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Crest-Syndrom, Dermatomyositis, Diabetesmellitus, Endocarditis, Feer-Syndrom, Felty-Syndrom, Fibromyalgie, Gefäßleiden (Vasculitis), Goodpasture-Syndrom (Niereninsuffizienz), Guillan-Barre-Syndrom, Hepatitis, chronisch und viral, Herzmuskelentzündung (Myocarditis), Herzbeutelentzündung (Pericarditis), Leberzirrhose, biliäre, Leukämie (akute myeloische, lymphatische), Leukopenie, Lungenfibrose, Lupus erythematodes, Magenschleimhautatrophie, Menopause, frühe Miller-Fischer-Syndrom, Mononucleose, Morbus Bechterew, Morbus Hodgkin, Morbus Raynaud, Motoneuronensyndrom, Multifocal motorische Neuropathie, Multiple Sklerose, Myasthenia gravis, Myxödem, primäres Narkolepsie, Nierenentzündungen, Pemphigoid, Pemphigus vulgaris, Polyarthritis, Psoriasis, Rheuma (Arthritis), Rheumatisches Fieber, Schilddrüsenentzündung (Hashimoto), Schilddrüsenkrankheiten, Sharp-Syndrom, Sjögren-Syndrom, Sklerodermie, Thrombozytopenien, Thyreotoxikose, Unfruchtbarkeit, Ureitis, phagozytische, Vasculitis (Herz-, Hirn-Infarkte), Wegenersche Granulomatose, Zirrhose, kryptogene der Leber, Zöliakie, Zuckerkrankheit,

Eigene Fälle

Aggession, Akne, Allergien, Amyotrophe Lateralsklerose, Asthma, Chronic fatigue Syndrom, Duchenne Aran-Syndrom, Haarausfall, totaler (Alopecia totalis, areata), Herzbeschwerden, angeborene Hirnschrumpfung, Hörschwäche, Karzinophobie, plötzlicher Kindstod, Kleine-Levin-Syndrome, Kleinhirnatrophie, Krebs (Brust, Dickdarm, Pankreas, Magen,Lunge), Meulengracht, Mikroinfarkte (Gehirn), Mittelmeerakne, Morbus Alzheimer, Morbus Willebrand-Jürgens, Morbus Wilson, Multiple Chemical Syndrom, Muskelatrophien, Netzhautablosung, Neurodermitis, Schizophrenie, Sehschwäche, Sprue (Durchfälle), Stiff-Man-Syndrom, Thrombozytose, Tourette-Syndrom, angeborener Wasserkopf, Wilms-Tumor. Positive Autoimmunteste werden zu 80% in den ersten 5 Jahren wieder negativ, wenn die anfangs positiven Langzeit-Allergieteste der Verursacher durch einen effektiven Expositionsstop wieder vorher negativ geworden waren. Der entscheidende Nachweis der Folgen von Umweltgiften wie Quecksilber und Gold sind Teste auf Autoimmunkrankheiten. Wenn der Nachweis des Giftes, der Giftaufnahme und der Giftwirkung erfolgten, sollte die Behandlung der Ursache erfolgen. Ohne diesen wichtigsten Schritt des Expositionsstopp ist jede symptomatische Maßnahme zum Scheitern verurteilt. Wenn die für Umweltgifte typische Allergie nachgewiesen wurde tritt nur dann eine Besserung ein, wenn der Grenzwert für das Gift Null ist. Eine operative Entfernung der in der im Kernspin des Kopfes bzw. im Röntgenpanorama der Zahnwurzeln erkannten Giftherde ist.

Therapie bei Autoimmunkrankheiten

– Expositionsstopp: Grenzwert Null

– Giftherde reduzieren, operativ

– Giftherdreste entfernen mit Antidoten

– Immunherde unter Zähnen entfernen

– Bakteriennester operieren

– danach Antikörper-Anämie, perniz Wandzell-AK

– Behandlung M. Hodgkin HRS-3/A9 AK

– MS CD4-AK

– Schilddrüse (Mylinscheiden-Protein)

– Thyreoglobulin AK

Prophylaxe

Meidung aller autoimmunschädigender Alltagsgifte durch Allergiker. Kennzeichnung aller Alltagsgifte für Autoimmunkranke. Ebenso wichtig ist die anschließende medikamentöse Verringerung mit den passenden Gegengiften und die operative Entfernung der Immunherde durch Sanierung der bakteriellen Zahnherde.

Giftherde

Die giftbedingte Veränderung nennt man im Organ „Giftherd“. Im schlecht durchbluteten Körperteilen verwandeln sich Giftherde zu Eiterherden. Beide führen zur Fernwirkung in die Organe.